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ImageForge 1.3.0: Nichts wird mehr ohne Nachfrage ersetzt

Die 1.3.0 ist in beiden Stores angekommen, und es geht fast durchgehend um eine Sache: dass die App hält, was sie verspricht, bevor sie deine Originale anfasst. Nebenbei stehen Fotos jetzt aufrecht und Farben bleiben, wo sie waren.

v1.3.0 · Mac + Windows

ImageForge 1.3.0 ist in beiden Stores live: Microsoft hat sie am 10. August freigegeben, Apple am 11. Es ist keine Version über neue Funktionen. Fast alles darin ist derselbe Fall — die App versprach etwas und löste es nicht ganz ein: ein Backup, das angekündigt wurde, bevor es gemacht war, ein Abbrechen-Button, der nur so aussah, als würde er abbrechen, eine Konvertierung, die still eine Datei überschreiben konnte, die du schon hattest. Das sind die Fehler, die man vor allen anderen behebt.

Nichts wird ohne Nachfrage ersetzt

foto.png nach WebP zu konvertieren überschrieb die foto.webp, die daneben lag. Kein Dialog, keine Warnung und auch kein Backup, denn das lief nur beim Komprimieren an Ort und Stelle. Die Konvertierung geht jetzt durch dasselbe Blatt wie der Rest der App — Beide behalten, Überschreiben oder Abbrechen — und was ersetzt werden soll, wird vorher gesichert. Beide behalten schreibt foto1.webp und lässt deine Datei in Ruhe.

Auch die Warnung, bevor ein Stapel deine Originale überschreibt, ist keine Einmal-pro-Sitzung-Sache mehr. Sie erschien beim ersten Stapel, also lief diese Abfolge lautlos durch: Dateien im Kopiermodus ablegen, den Ausgabeschalter auf Überschreiben stellen, weitere ablegen. Jetzt wird jeder Stapel geprüft, und zwar daran, was dieser Stapel wirklich tut, nicht daran, was die Symbolleiste anzeigt.

Ein Backup, das vor dem Versprechen passiert

Der beruhigende Satz über die Kopie im Papierkorb erschien, bevor die Kopie überhaupt versucht wurde, und wenn sie fehlschlug, sagte es dir niemand. Auf einer SMB-Freigabe oder einem FAT32-Stick, wo das Verschieben in den Papierkorb schlicht nicht funktioniert, hast du auf ein Versprechen hin zugestimmt, das nie eingelöst wurde, und deine Originale waren weg. Das Backup läuft jetzt zuerst. Konnte eine Kopie nicht angelegt werden, sagt ImageForge dir wie viele und lässt Abbrechen als Vorgabe stehen, statt zu überschreiben.

Abbrechen bricht wirklich ab

Das hier war schlimmer, als es aussah. Abbrechen markierte die Zeilen als abgebrochen, während die Engine im Hintergrund weiter komprimierte und im Überschreibmodus weiter deine Originale ersetzte. Die Engine prüft den Abbruch jetzt vor jeder Datei und vor allem unmittelbar vor dem Schreiben auf die Festplatte. Eine Datei, die schon komprimiert wurde, kann fertig komprimiert werden, geschrieben wird sie nicht.

Aufrechte Fotos, originalgetreue Farben

Zwei alte Ärgernisse, auf beiden Plattformen. Hochformat-Fotos vom Handy liegen nicht mehr auf der Seite: Die von deiner Kamera aufgezeichnete Ausrichtung wird verlustfrei auf die Pixel angewendet, statt mit dem Rest der Metadaten weggeworfen zu werden. Und Farbe verschiebt sich auf Wide-Gamut-Displays nicht mehr, weil das ICC-Profil in JPEG, PNG, WebP und TIFF erhalten bleibt. Wenn man schon dabei ist: verlustbehaftetes JPEG fällt bei gleicher Qualität rund 3–8 % kleiner aus.

Metadaten entfernen heißt jetzt wirklich entfernen

Das Entfernen von EXIF- und GPS-Daten wurde für PNG angeboten und nie ausgeführt. Jetzt schon: Textblöcke, XMP und Standortdaten verschwinden, die Farbinformation bleibt. Und ein optimiertes SVG kann den Inhalt einer lokalen Datei nicht mehr mitnehmen — ein bösartiges SVG schaffte das, indem es eine referenzierte, die beim Optimieren eingebettet wurde.

Plattform für Plattform

Das meiste an 1.3.0 ist gemeinsam, da beide Apps dieselbe Rust-Engine ausführen, aber jede Seite hat ihre eigenen Korrekturen.

macOS
Windows
Store
Mac App Store
Microsoft Store
Version
1.3.0
1.3.0.0
Veröffentlicht
11. August 2026
10. August 2026
Voraussetzungen
macOS 14+
Windows 10 / 11
Außerdem behoben
Gemischte Dateitypen auf dem Dock-Symbol
Tastenkürzel, kein -min1-Wildwuchs mehr

Auf dem Mac öffnete das Ziehen einer .png und einer .jpg zusammen auf das Dock-Symbol ImageForge mit leerer Liste, weil macOS einen gemischten Drop in mehrere getrennte Aufrufe zerlegt. Unter Windows gibt es endlich Tastenkürzel — Strg+O zum Hinzufügen, Strg+K zum Konvertieren, Esc zum Abbrechen des laufenden Stapels — und die erneute Verarbeitung einer Datei häuft keine -min1-, -min2-, -min3-Kopien mehr an: Sie ersetzt ihre eigene Ausgabe.

Ein Backup, das dir angekündigt wird und nie entsteht, ist schlimmer als gar keins.

Kostenlos, und weiterhin auf deinem Rechner

1.3.0 ist in beiden Stores kostenlos, wie jede Version davor. Nichts wird hochgeladen, nichts ausgewertet, und die App funktioniert bei abgeschaltetem Netzwerk. Pro bleibt ein einmaliger Kauf. Wenn du ImageForge schon hast, hat dein Store sie längst aktualisiert.

Hol dir ImageForge 1.3.0.

Kostenlos im Mac App Store und im Microsoft Store — dieselbe Engine auf dem Gerät, auf beiden Seiten.

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